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Industrieller Remote Support wird endlich digital – Interview mit Martin Riedel, Co-Founder von rise

Start-up : Industrieller Remote Support wird endlich digital – Interview mit Martin Riedel, Co-Founder von rise

Effizienter Customer Service ist vor allem im Bereich Technik oft problematisch. Doch mit rise kommt endlich die Lösung.

****Customer Service ist nicht immer einfach, besonders, wenn es um komplexe technische Geräte geht. Meistens muss jemand vor Ort sein, um sich das Ganze genau anzuschauen und anschließend eine passende Lösung zu liefern. Doch irgendwie muss es doch möglich sein, dieses Problem zu lösen, ohne jemanden vor Ort zu haben, oder?

Das haben sich auch die Gründer von rise gedacht! Sie haben selbst die Erfahrung gemacht, wie schwer es ist, mit Servicemitarbeitern im Maschinenbau zu kommunizieren – und besonders, wie ineffizient es sein kann. Am Ende verschwendet man nur seine Zeit und kommt im schlimmsten Fall keinen Schritt weiter. Wenn man selbst nicht in dem Bereich tätig ist, hört man sicher nicht allzu oft von solchen Situationen. Doch sie kommen öfter vor als man denkt. Dabei muss es doch im heutigen digitalen Zeitalter eine effektive Lösung für dieses Problem geben.

Mit ihrer Kommunikationsplattform möchten die Gründer von rise allen Servicemitarbeitern die Möglichkeit geben, nicht nur einfache, aber auch komplexe Vorgänge allein vor Ort zu lösen. Die intuitive und einfache Bedienung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wir haben Martin Riedel, einen der Mitgründer gebeten, uns etwas mehr über das Unternehmen, Zukunftspläne und die bevorstehende Teamerweiterung zu erzählen. Besonders diejenigen, die sich für Start-ups im Bereich Tech und SaaS interessieren, sollten jetzt weiterlesen!

Hallo Martin, kannst du uns rise kurz und in einfachen Worten vorstellen?

rise ist eine Software-as-a-Service-Plattform, mit der wir den industriellen Remote Support digitalisieren. D.h. immer dann, wenn ein Servicemonteur oder Maschinenbetreiber auf ein Problem trifft und nicht weiterweiß, kann er an Hand von rise durch einen Experten unterstützt werden. Dafür setzen wir u.a. Augmented Reality Smartglasses ein.

Hast du vorher selbst im Maschinenbau gearbeitet oder woher stammt die Idee für rise?

Genau so war es. Ich habe zuvor eine Maschinenbau- bzw. Cleantech-Firma aufgebaut, die Kleinwindanlagen zur dezentralen Energieversorgung hergestellt hat. Dort hatten wir einen Serviceingenieur, den wir aus unserem Büro heraus bei Servicearbeiten unterstützen mussten. Das war damals noch sehr ineffizient und mit zahlreichen zusätzlichen Anreisen verbunden.

Welche Ziele habt ihr als nächstes angepeilt und was möchtet ihr längerfristig erreichen?

Aktuell befinden wir uns in einer Phase, in der wir einige unserer Pilotprojekte aus dem letzten Jahr in globale Rollouts überführen. Das ist auch unser Ziel für dieses Jahr, mit unseren Kunden gemeinsam zu wachsen. Damit wollen wir unsere führende Position auf dem DACH-Markt ausbauen.

Langfristig treibt uns die Vision des „digitalen Experten“ an. Remote Support wird in Zukunft nicht mehr bedeuten, dass ein Experte sein Wissen übermittelt, sondern das Wissen wird automatisiert und kontextbezogen zur Verfügung gestellt. D.h. jeder handwerklich versierte Mitarbeiter wird selbst zum Experten. Damit wollen wir das Thema Remote Support vollkommen neu definieren.

Ist bisher irgendetwas komplett danebengegangen? Oder gibt es etwas, worauf du super stolz bist?

Fehler gehören zum Alltag dazu und Dinge gehen daneben. Meiner Meinung nach muss man nur die richtigen Schlüsse daraus ziehen, um den Fehler bloß nicht zu wiederholen. Stolz bin ich darauf, dass wir als junges Unternehmen mit zahlreichen Globalen Playern zusammenarbeiten und als Partner wahrgenommen werden. Noch stolzer bin ich darauf, dass wir das alles mit unserem relativ jungen Team erreicht haben. Jeder einzelne hat einen super Job gemacht in den letzten Jahren.

Wie hat sich rise seit der Gründung verändert?

In vielerlei Hinsicht. Wir sind personell gewachsen, haben Strukturen aufgebaut, unser Produkt weiterentwickelt, unsere Vision geschärft und sind mittlerweile ein „gewachsenes Unternehmen“.

Wie groß ist euer Team heute?

Wir sind aktuell 12 Personen.

Möchtet ihr demnächst neue Stellen besetzen? In welchen Bereichen?

Ja, wir wollen weiterwachsen. Wir werden 3-4 Entwickler rekrutieren, unseren Vertrieb stärken und unseren Kundendienst (Customer Success) ausbauen.

Wie sieht es mit der Expansion ins Ausland aus? Habt ihr Pläne, für die mehr internationale Mitarbeiter eingestellt werden müssen (nicht nur englischsprachige)?

Aktuell fokussieren wir uns auf DACH. Gerade in Österreich und der Schweiz wollen wir weiterwachsen. Aktuell denken wir noch nicht an weitere Märkte, dafür ist DACH einfach zu groß. In Frankreich haben wir allerdings schon die ersten Kunden, das könnte bald für uns spannend werden.

Wie wichtig ist ein internationales Team für rise bzw. wie wichtig wird es in Zukunft sein?

Wir sind jetzt schon ein bunt gemischtes Team aus verschiedenen Ländern. Insbesondere in unserer Entwicklung ist die führende Sprache Englisch. In Zukunft, gerade dann, wenn wir in weitere Märkte expandieren, wird ein internationales Team mit Sicherheit einer der Erfolgsfaktoren sein.

Was würdest du Kandidaten raten, die sich bei euch bewerben möchten?

Authentisch sein sowie Motivation und Leidenschaft darstellen. Mit der richtigen Einstellung kommt alles andere von allein.

rise ist sicherlich nicht nur für Entwickler ein interessanter Arbeitsort! Wenn du dich für das Thema SaaS interessierst oder moderne Technologien dich einfach begeistern, solltest du die kommenden Jobangebote auf jeden Fall im Auge behalten.

Falls du deine Tech-Leidenschaft lieber nur als Hobby weiterverfolgen möchtest und es dich zudem ins Ausland zieht, helfen wir dir gerne, eine passende Stelle in einem anderen Bereich zu finden. Dafür musst du einfach nur ein Profil auf unserer Website erstellen. Die Interviewanfragen kommen anschließend zu dir!

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